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Es kotzt mich alles an!
Es kotzt mich alles an! Na, hast du dir beim Blick auf die Uhr Kaffee über die Hose gegossen, hat dich der Vorgesetzte zur Socke gemacht oder ist dein Computer abgeschmiert? Mit anderen Worten, hattest du wieder einen S*****-Tag? Im Beitrag „Es kotzt mich alles an!“ aus den MEDI-LEARN Foren kannst du dir deinen Frust von der Seele schreiben. Oder dich damit trösten, dass es anderen oft auch nicht viel besser geht.
www.medi-learn.de/MF8976

Schon im Mikrobiologiekurs im 5. Semester an der TU Dresden entdeckte ich mein Interesse für die Welt der Bakterien, Viren und Parasiten. Ich war von Infektionen, ihren Erscheinungsformen und den Bekämpfungsmöglichkeiten fasziniert und fasste den Entschluss, meine Doktorarbeit im Bereich der Mikrobiologie anzufertigen. Was lag da näher, als die nächste Famulatur auf einer infektiologischen Station zu verbringen? Im Großraum Dresden und Ostsachsen ist die von PD Dr. Teichmann geleitete Station für Infektiologie und Tropenmedizin die einzige, die sich auf dieses Themengebiet spezialisiert hat. Dr. Teichmann, der einen MSc-Titel (Master of Science) für Tropenmedizin in London erworben hat und früher einmal für das Robert Koch-Institut gearbeitet hat, ist einer von zwei Ärzten in Sachsen, die eine Weiterbildungsbefugnis für die Zusatzbezeichnung “Infektiologie” haben. Diese Reputation überzeugte mich.

Nach einer öffentlichen Ausschreibung und einem universitären Berufungsverfahren konnte Claudia Witt aufgrund herausragender wissenschaftlicher Leistungen und Erfahrungen in der Lehre für die Professur gewonnen werden.

Immer mehr
rki– Problematischer Umgang mit Alkohol bei Jüngeren – das ist ein Fazit im aktuellen „Themenheft 40 "Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen", das beim Robert-Koch-Institut (www.rki.de) erhältlich ist: Etwa 22 % der 18- bis 59-jährigen Erwachsenen trinkt Alkohol in einem Ausmaß, in dem auf Dauer physische, psychische und soziale Folgeschäden zu erwarten sind. Trotz leicht abnehmenden Alkoholkonsums über die letzten Jahrzehnte liegt Deutschland im internationalen Vergleich des Pro-Kopf-Konsums von Alkohol mit an der Spitze. Bereits bei Kindern und Jugendlichen finden sich riskante Konsummuster.
Quelle: Robert Koch Institut

Mampf, schlabber, schleck, schlürf, schmatz! Wir wollen mehr! Mehr Fleisch, mehr Fleisch! Herr Kuhn wacht schweißgebadet aus seinem Albtraum auf. Es ist vier Uhr morgens. In zwei Stunden kommen die Schwestern und werden das Bett machen und die Frühspritzen in den Bauch geben. Am liebsten möchte er wieder einschlafen. Aber es geht nicht.
Herr Kuhn liegt nun seit fast acht Wochen im Krankenhaus, um genauer zu sein in einer gefäßchirurgischen Abteilung, der Station 6. Selbst den Jahreswechsel hat er dort verbracht. Wie sehr er sich doch nach Hause sehnt, nach seinen Aquarien, die sein ein und alles sind! Ob Süß- oder Salzwasserfische: Er kennt sie alle. Seine Frau Inge weiß auch damit umzugehen und hält alles in Stand, jetzt, wo er nicht da ist. Aber es ist nicht dasselbe. Sicher könnten die Becken alle mal wieder eine Enttalgung gebrauchen und Inge hat keine Augen dafür, ob die Fische gelaicht haben oder nicht. Gerade frisch geschlüpfte Fische benötigen eine spezielle Pflege.

Als ich das erste Mal vom Kardiovaskulären Praktikum in Bad Neustadt erfuhr, war ich sofort begeistert und wusste: Das will ich machen! Nachdem ich mich mit einem ausführlichen Motivationsschreiben und Lebenslauf für das Praktikum beworben hatte und endlich die Zusage in meinen Händen hielt, reiste ich voller Vorfreude zum dortigen Rhön-Klinikum an. Ich war froh, einen Platz ergattert zu haben, denn die Bewerberzahl steigt von Jahr zu Jahr und es wird daher immer schwieriger, einen der 30 begehrten Plätze zu erhalten.

Erste Mission im Achepa-Krankenhaus in Thessaloniki, Griechenland: Meinen Koordinator finden. Das Problem: Es gibt viele Ärzte dort, die Giannopoulos heißen. Ich merkte schnell, wie hilfreich es ist, sich die Vornamen zu merken, zumal sich viele mit Vornamen anreden. Herr Zulo Giannopoulos, mein Koordinator, erwies sich als sehr freundliche und hilfreiche Person. Er führte mich auf die Station der allgemeinen Chirurgie, wo er mich mit den anderen Ärzten bekannt machte.

Mein großer Traum war es schon immer gewesen, einmal für längere Zeit in New York bleiben zu können und eben vielleicht auch die „normale“ Arbeitswelt kennen lernen zu können. Meine Freundin lebt in New Jersey, so dass ich die Gelegenheit ergriffen und mich bei ihr einquartiert habe, um am berühmten Mount Sinai Hospital mein PJ-Tertial zu absolvieren.
Vor mir lag dann eine lange Odyssee, in der man das Gefühl hat, das Zusammensammeln der Formulare und der Organisationskram nimmt kein Ende. Aber letztendlich lohnt sich alles – auch wenn es nicht ganz einfach ist. Auf jeden Fall durchhalten und hartnäckig bleiben!
Auf der Internetseite der Klinik finden sich die angebotenen Fächer und die freistehenden Zeiträume. Hier steht auch die Adresse der zuständigen Sekretärin, die man immer gerne anschreiben kann. Dann heißt es Aufbrechen in den Papierdschungel: So braucht man die Nachweise über die erforderlichen Impfungen, Bewerbungsformulare, Letter of Good Standing, Zeugnisse und den Lebenslauf (CV). Das Mount Sinai fordert keinen USMLE Step 1 (United States Medical Licensing Examination), was sehr hilfreich ist. Allerdings kann ein Dokument des Dekans, der das Physikum als gleichwertig beschreibt, nicht schaden.

Zusätzlich zur Bewerbung muss man einen Scheck von über 200 Dollar (Bewerbungsgebühren) beilegen, die übrigens auch nicht rückerstattet werden, sollte man nicht angenommen werden. Das stellte sich auch ein wenig problematisch dar, da in Deutschland keine „money orders“ mehr erhältlich sind und das Mount Sinai andere Schecks nicht akzeptierte. Nach ewigem Hin- und Her hat sich netterweise meine Freundin bereit erklärt, das Geld persönlich vorbeizubringen. Im Zweifel immer im Kontakt mit der Sekretärin bleiben, die einem auch gerne Tipps gibt. Sowieso niemals zögern, die Sekretärinnen persönlich anzurufen! Damit spart man sich eine Menge Zeit und Ärger. Ich hatte vor dem englischen Gespräch immer sehr viel Respekt, aber im Nachhinein hätte ich viel früher anrufen sollen. Das hätte mir ein paar schlaflose Nächte erspart!
Medizinische Daten und Laborwerte müssen übrigens alle auf Englisch sein, was mich wieder einige Zeit gekostet hat. Mein Hausarzt hat aber alles unterschrieben, was ich ihm vorgelegt habe.

Zeitdruck. Kostendruck. Volles Wartezimmer. Haustermine: Der Arbeitstag eines niedergelassenen Arztes ist oft von Hektik geprägt. Pauschalbeträge für Patienten, die vor allem bei Mehrfachbesuchen pro Gespräch nur sehr geringe Sätze vorsehen, machen die Sache nicht leichter. Im Gegenteil: Der Arzt, nebenbei selbstständiger Unternehmer mit mehreren Angestellten, muss zwangsläufig auf die Uhr und auf den Geldbeutel schauen. Das wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie Gespräche zwischen dem Arzt und dem Patienten verlaufen.
Keine vage Vermutung, sondern belegt im Rahmen einer Magisterarbeit im Bereich Sprachwissenschaft an der Ruhr-Uni Bochum. Ihr Verfasser, Tim Peters, wertete 100 Konsultationsgespräche aus 52 Hausarztpraxen in Düsseldorf aus. Aufgenommen wurden sie von der Abteilung für Allgemeinmedizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Ärzte hatten sich einige Monate vor den Besuchen schriftlich bereit erklärt, die Konsultationen zu Studienzwecken heimlich aufzeichnen zu lassen. Jeder Arzt bekam zwei fingierte Patientenbesuche, einen von einer ängstlich-drängenden Kopfschmerzpatientin und einen von einer neutral-akzeptierenden Person. Tim Peters stellte bei der Auswertung fest: Es gibt sprachliche Abläufe und Prozeduren innerhalb der Kommunikation, welche von ärztlicher Seite den Patienten beeinflussen sollen.Für Peters war das Thema Gespräch zwischen Patient und Mediziner nach seiner Magisterarbeit nicht beendet: Zusammen mit der Medizinischen Fakultät gibt er im Fach Medizinethik die Kurse „Wahrheit am Krankenbett“ und „Interkulturalität“, in denen Studenten der Medizin für eine gute Kommunikation mit dem Patienten im Krankenhaus geschult werden. Wir hatten die Möglichkeit, mit Tim Peters ein Interview zu führen.

Warum in St. Gallen famulieren? Die Orthopädie dort ist eine der größten Kliniken des Fachgebiets der Schweiz. Und da ich von den Ortho-Erfahrungen anderer PJler aus deutschen Kliniken eher abgeschreckt war, fiel die Entscheidung leicht. Natürlich war die Bezahlung und die Nähe zu Skigebieten ein Anreiz für mich.
Die Klinik für Orthopädische Chirurgie in St. Gallen ist in fünf Teams aufgeteilt, wie Kindergartengruppen durch Farben unterschieden: Team Rot macht die Endoprothetik, Team Blau die Knie- und Schulterchirurgie inklusive Sportverletzungen, Team Lila die Wirbelsäulenchirurgie, Team Grün ist zuständig für Kinderorthopädie, Fuß- und Tumorchirurgie und das Team Schwarz für die Handchirurgie und Plastische Chirurgie. Jedes Team wird von einem leitenden Arzt geführt. Prof. Kuster, Chefarzt des gesamten Bereichs, ist auch Chef des roten Teams. Als Unterassistent (UHU) wird man bei Ankunft in eines der Teams eingeteilt und rotiert dann automatisch durch alle Farben bis auf Schwarz, hier werden keine UHUs eingesetzt.

Die erste Kontaktaufnahme mit dem Hospital in Port Shepstone in Südafrika verlief per E-Mail und überaus unbürokratisch: Der zuständige Medical Assistant, Dr. H. Joffe, schrieb: „Komm einfach“. Gesagt, getan. Auf ging es nach Port Shepstone, das liegt an der Küste Südafrikas unweit der Stadt Durban. Außer den üblichen Impfungen, die man als Medizinstudent haben sollte, sind keine weiteren Prophylaxen notwendig. Port Shepstone selbst ist kein Malariagebiet, für einen Trip, der in ein solches Gebiet führte, haben wir Malarone mit eingepackt.
Für deutsche Studenten, die kürzer als drei Monate im Land bleiben, ist kein Visum erforderlich, wohl aber eine Barhinterlegungsgebühr von umgerechnet 770 Euro. Sobald ihr wieder zu Hause seid, wird euch diese Gebühr zurückerstattet. Wichtig: Bitte kümmert euch rechtzeitig um eure Unterlagen, ich habe bis zwei Tage vor Abflug gezittert. Die südafrikanischen Konsulate sind in dieser Hinsicht offensichtlich etwas träge.

Deutsche Leberstiftung
Idw - In Deutschland sind 3,5 Millionen Menschen von Lebererkrankungen betroffen. Davon haben ca. 1 Million Menschen eine Leberentzündung bedingt durch die Infektion mit Hepatitisviren. Experten vermuten, dass derzeit weit weniger als die Hälfte der Betroffenen von ihrer Infektion wissen. Im Herbst 2006 wurde die Deutsche Leberstiftung mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegründet. „Wenn wir das Wissen und das Engagement von Grundlagenforschern, Patientenselbsthilfegruppen, Kliniken, niedergelassenen Ärzten und Apothekern bündeln, wird es gelingen, die Hepatitisvirusinfektionen deutlich zu verringern, wenn nicht gänzlich zu beseitigen“, so Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. Alles weitere unter: www.deutsche-leberstiftung.de

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass ich damit beschäftigt war, die letzten Scheine für die Zulassung zum Praktischen Jahr zusammenzutragen. Damals begegnete ich dem PJ mit gemischten Gefühlen. Einerseits trauerte ich ein wenig um mein entspanntes Studentenleben mit Vorlesungen und Praktika. Da hatte sich doch immer wieder der eine oder andere freie Tag ergeben. Andererseits war ich gespannt auf das, was mich im PJ erwartete und freute mich, nach dem langen, theoretischen Studium endlich am Patienten arbeiten zu dürfen.
Worüber ich mir im Zusammenhang mit dem PJ jedoch gar keine Gedanken gemacht hatte, war die Möglichkeit, schwanger zu werden. Da ich schon eine Weile verheiratet bin, war das Thema Kinderkriegen zwischen meinem Mann und mir schon öfter besprochen worden.
Wir waren uns auch einig darüber, dass wir Kinder wollten – allerdings nicht, solange ich noch studiere. Umso überraschter waren wir dann beide, als wir mitten im ersten Tertial dann einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielten.
Keine Frage, ein absolutes Wunschkind. Doch wie würde es jetzt mit meinem PJ weitergehen?

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass ich damit beschäftigt war, die letzten Scheine für die Zulassung zum Praktischen Jahr zusammenzutragen. Damals begegnete ich dem PJ mit gemischten Gefühlen. Einerseits trauerte ich ein wenig um mein entspanntes Studentenleben mit Vorlesungen und Praktika. Da hatte sich doch immer wieder der eine oder andere freie Tag ergeben. Andererseits war ich gespannt auf das, was mich im PJ erwartete und freute mich, nach dem langen, theoretischen Studium endlich am Patienten arbeiten zu dürfen.
Worüber ich mir im Zusammenhang mit dem PJ jedoch gar keine Gedanken gemacht hatte, war die Möglichkeit, schwanger zu werden. Da ich schon eine Weile verheiratet bin, war das Thema Kinderkriegen zwischen meinem Mann und mir schon öfter besprochen worden.
Wir waren uns auch einig darüber, dass wir Kinder wollten – allerdings nicht, solange ich noch studiere. Umso überraschter waren wir dann beide, als wir mitten im ersten Tertial dann einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielten.
Keine Frage, ein absolutes Wunschkind. Doch wie würde es jetzt mit meinem PJ weitergehen?

Für jeden Medizinstudenten eine der ersten großen Herausforderungen: der Präparierkurs. Zum ersten Mal muss richtig handwerklich gearbeitet werden, muss geschnitten werden, müssen Organe identifiziert und entnommen werden. Zugleich ist diese Art von Begegnung mit einem toten Menschen für viele die erste Begegnung mit einer Leiche überhaupt. Eine spannende, aber sicherlich keine leichte Begegnung. Der Marburger Medizinstudent Erkan Eroglu stand uns freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung und berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen im Präparierkurs.

Die Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie des Klinikums rechts der Isar sucht Patienten, die an einer bundesweiten Studie zur Wirkung von Akupunktur bei Heuschnupfen teilnehmen wollen. Frühere beobachtende Untersuchungen konnten bereits zeigen, dass Akupunktur bei Heuschnupfen Besserung bewirken kann. Um diese Wirksamkeit nun auch wissenschaftlich fundiert nachzuweisen, sind jetzt klinisch kontrollierte Studien notwendig. Unterstützt wird die aktuelle ACUSAR-Studie (Acupuncture in Seasonal Allergic Rhinitis) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Meine Famulatur führte mich nach Arequipa an ein Centro medico, das von deutschen Comboni-Missionaren gegründet wurde. Die Comboni-Gemeinschaft ist mit ihren rund 3.500 Mitgliedern in über 40 Ländern der Erde tätig. In Peru ist es nahezu aussichtslos, Antwort auf eine offizielle Anfrage per E-Mail oder Post zu bekommen. Daher war ich ganz froh, eine deutsche Kontaktadresse für die Famulatur gefunden zu haben.

Am 28. August 1963 hielt Martin Luther King jr. seine berühmte Rede in Washington D.C., USA. Damals nahmen 250.000 Menschen am „March on Washington for Jobs and Freedom“ teil. Am 28. Februar 2008 träumt der PJler Martin L. König nach einem viel zu langen Tag auf der Nephrologischen Station davon, eine Rede vor 250.000 Menschen zu halten. Unter ihnen kann er in seinem Traum PJler, Studiendekane, Medizinstudenten, Stationsärzte, Personalverwalter, Schüler, Chefärzte und weitere Vertreter aller deutschen Universitätskliniken erkennen. Die feinen Gestalten auf der Ehrentribüne zu seiner rechten ordnet Martin dem Genre „Bundespolitiker und Klinikbesitzer“ zu. Nawied Teherani ist es für MEDI-LEARN gelungen, diese Rede exklusiv aufzuzeichnen.

Ein Medizinstudium kostet einiges: Zeit, Energie, Nerven und vor allem Geld. Rechnet man alle Kosten zusammen, die für den persönlichen Lebensunterhalt, das Wohnen und das Studium selbst ausgegeben werden, so ergibt sich ein Richtwert von 600 Euro, der zur Deckung des Mindestbedarfes notwendig ist.
Hier gibt es natürlich erhebliche Unterschiede, die sich abhängig von örtlichen Lebenshaltungskosten, persönlichem Konsumverhalten und dem zur Verfügung stehenden Budget gestalten. Die „Standardausgaben“ für Miete, Nahrungsmittel, Mobilität (Bahn, Auto, öffentliche Verkehrsmittel) und Freizeit-aktivitäten (Kino, Sport, Reisen etc.) variieren von Student zu Student und von Stadt zu Stadt.
Dennoch fallen für jeden Student aber bestimmte Beträge an, die in jedem Falle berücksichtigt werden müssen. Zum einen werden an jeder Universität pro Studienhalbjahr so genannte Semestergebühren fällig: Diese setzen sich z. B. zusammen aus Beiträgen für den Verwaltungsaufwand, für den AStA (die Studentenvertretung an der Uni), das Semesterticket (falls es angeboten wird, kannst du damit die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei nutzen). Der Betrag variiert erheblich, die Spanne reicht von unter 50 bis über 200 €. Je höher der Betrag, desto größer ist in der Regel das Gebiet, in dem du das Semesterticket nutzen kannst. Teilweise kannst du so mehrere hundert Kilometer Bahnstrecke mit dem Ticket fahren. Wer zum Beispiel in Göttingen studiert, kann mit dem Zug bis an die Nordsee und nach Hamburg fahren.
Zum anderen kann sich der Aufwand für Lehrbücher und weiteren Studienbedarf (Kittel, Stethoskop, Präparierbesteck) insbesondere zu Studienanfang in Bereiche von bis zu einigen hundert Euro erstrecken. Auch in späteren Semestern müssen insbesondere für Bücher höhere Beträge veranschlagt werden.
MEDI-LEARN hat in einer Umfrage zu studentischen Nebenjobs Daten unter Medizinstudenten erhoben, die unter anderem zeigen, welches monatliche Budget zur Verfügung steht. Durchschnittlich 574 € finden sich auf den Konten monatlich zur Lebensführung ein. Ein genauerer Blick auf die Verteilung zeigt allerdings zwei interessante Tendenzen: Zum einen muss ein Fünftel der Studenten mit nur 383 € und weniger im Monat haushalten, während auf der anderen Seite der Skala beinahe ebenfalls ein Fünftel der Umfrageteilnehmer über ein Budget verfügt, das 767 € und mehr beträgt.

Krankenversicherung und Co.
Muss ich als Assistenzarzt in die gesetzliche Krankenversicherung, oder kann ich mich weiterhin privat versichern? Bisher konnte man sich befreien lassen - wie sieht es jetzt aus? Die gesetzlichen Krankenkassen geben unterschiedliche Auskünfte, das Thema wird bei uns in den Foren eifrig diskutiert. Alle Antworten findest
du unter:
www.medi-learn.de/MF46174

Kapitel 4 von Beat it! - Der Prüfungscoach für Studium und Karriere (eBook Kapitel)
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